Wasserfreunde gegen den Abstieg

Wasserfreunde gegen den Abstieg

Die 1.Mannschaft der Werner Triathleten stecken mitten im Abstiegskampf. Am Sonntag ging es zur Wiedergutmachung der vergangenen Wochen nach Verl.
 Martin Siemann, Stephan Rengelink, Tolger Arnold und Björn Kräher gingen mit gemischten Gefühlen an den Start. Zwei der vier Athleten waren nicht voll einsatzbereit, Siemann und Rengelink mussten aufgrund von Personalmangel auf die Zähne beißen. Hier war der ständige Gedanke, alles für das Team!
 So ging es in Verl auf die Olympische Distanz. Geschwommen wurden zwei Runden im Verler See. Siemann ging nach starken 20:55min als erster der Wasserfreunde aus dem Wasser, kurz gefolgt von Arnold der sein Debüt in der ersten Mannschaft gab. Rengelink und Kräher folgten mit soliden Schwimmzeiten im Mittelfeld aller Athleten.
 Beim Radfahren konnten die Wasserfreunde Boden gut machen. Kräher, der aus der 2.Mannschaft aushelfen musste, konnte seine Position im hinteren Mittelfeld behaupten. Rengelink fuhr mit gewohnter Marnier ein ordentliches Radfahren und sicherte sich einen Platz im vorderen Mittelfeld. Martin Siemann war es, der mit der zweitschnellsten Radzeit des Tages und einem Kilometerschnitt von knapp 43km/h bis auf Platz 6 vorfahren konnte. Siemann startete erst eine Woche zuvor beim Challenge Roth über die Langdistanz und konnte seine Form aufgrund der fehlenden Regeneration schlecht einschätzen. Dann kam das Laufen!
 Zwei Runden waren um den Verler See zu absolvieren. Zuschauer feuerten die Athleten rund um den See an und sorgten für eine gute Stimmung auf der Strecke. Martin Siemann hat mit einer Laufzeit von knapp über 38min den 7. Gesamtplatz behauptet und hat eigener Aussage sein bestes Ligarennen bestritten. Arnold machte ein für sich eher unbefridigendes Radfahren mit einem tollen Lauf wieder wett und kam als 45. ins Ziel. Stephan Rengelink kämpfte von Beginn an mit Schmerzen in der Achillessehne. Das Team brauchte ihn aber, eine Aufgabe hätte die Mannschaft noch tiefer in die Abstiegszone gebracht. Er biss auf die Zähne und humpelte ins Ziel. Rengelink äußerte sich im Anschluss mit den Worten, es hat sich einfach falsch angefühlt. Björn Kräher hat mit persönlichen Bestleistungen in allen drei Disziplinen ein für sich sehr gutes Resultat erzielt und blickt mit aufsteigender Form optimistisch in die Zukunft.
 Die Triathleten aus Werne erzielten im Gesamtklassement einen soliden 11.Platz und konnte damit dem Abstiegskampf ein wenig entgegenwirken. Im August gehen die Wasserfreunde erneut an den Start. In Kamen folgt das vorletzte Ligarennen mit der Chance, den Klassenerhalt zu sichern. Dazu müssen die Wasserfreunde die Personalproblematik in den Griff bekommen.

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